Maklerbestand verkaufen · kaufen · Nachfolge

Maklerbestand verkaufen.
Ihr Lebenswerk in
die richtigen Hände.

Diskret. Persönlich. Mit Sorgfalt. Wir begleiten den Verkauf Ihres Versicherungsmaklerbestands an eine passende Nachfolge — fundiert bewertet mit unserem 3-Säulen-Modell, sorgsam vermittelt aus einem qualifizierten Käuferpool.

Ein Projekt der NWF Finanz Consulting GmbH & Co. KG, Osnabrück

Sie möchten einen Maklerbestand übernehmen? Zur Käufer-Sektion →

Für Verkäufer kostenfrei
100% diskret
Nur bei Erfolg
Deutschlandweit
HKRMTS+
★★★★★
Über 40 erfolgreich begleitete Bestandsübergaben · Diskret & persönlich
Ramon Heinze – Spezialist für Maklerbestand-Verkauf, -Kauf und Versicherungsmakler-Nachfolge bei NWF Finanz Consulting in Osnabrück
Ramon Heinze
Spezialist Maklerbestände
NWF Finanz Consulting GmbH & Co. KG
3,5×
Ø Courtage-Faktor Sach/HP 2025
Ø EBITDA-Multiple Markt 2025
60
Tage Ø bis Vertragsabschluss
100%
Diskretion & Anonymität
Unser Vorgehen

Vier Schritte zur
erfolgreichen Übergabe

Strukturiert, transparent und auf Ihre Situation abgestimmt — von der ersten Analyse bis zur abgeschlossenen Übergabe.

01
Kostenfreies Erstgespräch
Analyse Ihrer Situation und Ziele — vollständig vertraulich, ohne Verpflichtung.
02
Fundierte Bewertung
Unser 3-Säulen-Modell mit BQS-Score ermittelt eine belastbare, marktgerechte Kaufpreisspanne.
03
Qualifiziertes Matching
Verbindung mit vorqualifizierten Interessenten — Ihre Identität bleibt bis zur Einigung anonym.
04
Begleitete Übergabe
Begleitung durch Vertragsphase, Due Diligence und Übergangsperiode bis zum Abschluss.
Bewertungsmethodik

Das MaklerZukunft
3-Säulen-Modell

Wir wenden drei unabhängige Verfahren parallel an und ermitteln eine belastbare, marktgerechte Kaufpreisspanne.

Säule 1 · Courtage-Multiple
Kaufpreis = Jahrescourtage × Faktor
Gewerbe / Industrie3,0–4,0×
Sach / Haftpflicht2,5–3,5×
Leben / Rente2,0–3,0×
Kranken (PKV)2,0–3,0×
Kfz1,5–2,5×
Säule 2 · EBITDA-Multiple
Kaufpreis = bereinigtes EBITDA × Faktor
< 500 T€ Courtage4–6×
500 T€ – 2 Mio. €5–8×
2 – 5 Mio. €6–9×
5 – 20 Mio. €8–12×
> 20 Mio. €10–13×+
Säule 3 · Ertragswertverfahren
EW = Σ (Eₜ / (1+i)ᵗ) · 5 Jahre
Kapitalisierungszins5,0–7,5 %
Nat. Bestandsabrieb3–8 % / J.
Regulatorik-Abschlag5–15 %
Inhaberabhängigkeit–10–25 %
Planungshorizont5 Jahre
Bestandsqualitäts-Score (BQS)

Unser exklusives Instrument analysiert 12 Qualitätsfaktoren — von Stornoquote über Maklermandate bis zur Kundenstruktur — und verdichtet sie zu einem Score von 0–100. Er zeigt transparent, wo Ihr Bestand steht und welche Stellschrauben den Wert noch steigern können.

80–100
Premium-Bestand
50–79
Marktüblich
0–49
Optimierungsbedarf
Kostenfreier Schnellrechner

Was ist Ihr Bestand wert?

Geben Sie Ihre Eckdaten ein und erhalten Sie sofort eine indikative Kaufpreisspanne — anonym und unverbindlich.

Bestandswert-Schnellrechner
Ergebnis in unter 60 Sekunden · Keine persönlichen Daten erforderlich
Finanzdaten
Durchschnitt der letzten 3 Jahre
GF-Gehalt bereits herausgerechnet
Qualitätsfaktoren (BQS)
MaklerZukunft Bestandsqualitäts-Score (BQS)

Säule 1 · Courtage
Untere
Mitte ★
Obere
Säule 2 · EBITDA
Untere
Mitte ★
Obere
Säule 3 · DCF
Untere
Mitte ★
Obere
MaklerZukunft Kaufpreis-Empfehlung (BQS-adjustiert)
Konservativ
Einzelkäufer
Empfehlung ★
Marktgerecht
Bieterverfahren
Institutionell
Diese Spanne ist eine erste Orientierung.
Im persönlichen Erstgespräch ermitteln wir den realen Marktwert Ihres Bestands — diskret, fundiert und kostenfrei.
Kostenfreie Detailbewertung vereinbaren
Kostenfreie Fachdokumente

Ihr Wissen für
die Übergabe

Laden Sie unsere Expertendokumente kostenlos herunter. Einmalige Dateneingabe — alle drei Dokumente sofort verfügbar.

📊
Bewertungsmethodik
Das vollständige 3-Säulen-Modell mit Multiplikatoren, BQS-Score und Auf-/Abschlägen als druckfertige A4-Referenz.
PDF · 1 Seite · Sofort-Download
Due Diligence Checkliste
50+ Prüfpunkte in 5 Kategorien mit K.O.- und +Wert-Markierungen — für Käufer und Verkäufer.
PDF · 1 Seite · Sofort-Download
⚖️
Kaufvertrag-Checkliste
30+ Vertragspunkte mit RISIKO- und MUSS-Markierungen — schützt vor kostspieligen Fallstricken.
PDF · 1 Seite · Sofort-Download
Alle 3 Dokumente kostenlos erhalten
Einmalige Dateneingabe · Sofortiger Download aller drei Dokumente
🔒
🎉
Vielen Dank! Ihre Dokumente sind bereit.
Klicken Sie auf einen Button um das Dokument herunterzuladen.
Im Browser öffnen → Strg+P → Als PDF speichern
Wir melden uns zeitnah für ein kostenfreies Erstgespräch.
Bei Fragen: +49 178 218 68 96 · WhatsApp
Für Käufer & Nachfolger

Maklerbestand kaufen
oder als Nachfolger übernehmen?

Wir bringen Sie mit Maklern zusammen, die ihr Lebenswerk in gute Hände geben möchten — vorqualifiziert, diskret und passend zu Ihrem Profil. Ob junges Maklerbüro auf Wachstumskurs oder etablierter Marktteilnehmer.

Vorqualifizierte Bestände
Statt anonymer Massenanfragen erhalten Sie gezielt 2–4 Bestände, die zu Region, Sparte und Größenordnung passen — mit belastbaren Kennzahlen für die Due Diligence.
Diskret & geprüft
Identitäten beider Seiten bleiben bis zur NDA-Phase anonym. Wir prüfen Bestand, Stornoreserven und rechtliche Grundlagen vorab — Sie sehen nur fundierte Optionen.
Begleitung bis zur Übergabe
Von der Bewertung über Vertragsverhandlung und Finanzierungsstruktur bis zum Übernahme-Coaching: Wir bleiben an Ihrer Seite, bis der Übergang erfolgreich abgeschlossen ist.
In den Käuferpool aufnehmen lassen
Unverbindlich · kostenfrei · diskret behandelt
🤝
🤝
Vielen Dank! Sie sind im Käuferpool.
Sobald ein Bestand zu Ihrem Profil passt, melden wir uns persönlich.
Bei akuten Fragen erreichen Sie uns direkt:
📞 +49 178 218 68 96  ·  💬 WhatsApp  ·  📅 Direkt-Termin
Bestände in Vorbereitung

Aktuelle Mandate
im Blick

Ein Einblick, welche Bestände wir typischerweise begleiten — von der ersten Bewertung bis zur strukturierten Übergabe.

Hinweis zur Diskretion: Aus Vertraulichkeitsgründen zeigen wir keine echten Mandate öffentlich. Die folgenden Profile sind repräsentative Beispiele für typische Bestände in unserem Begleitungsprozess. Konkrete, freigegebene Bestandsprofile erhalten qualifizierte Käufer nach persönlichem Erstgespräch und unterzeichneter Vertraulichkeitserklärung.
Bewertung läuft
Sach & Haftpflicht
Niedersachsen
Jahrescourtage
140 – 160 T€
Ø der letzten 3 Jahre
78
Bestandsqualität
Solide bis stark
  • Verträgeca. 850
  • Kundenstruktur70 % Privat / 30 % Gewerbe
  • InhaberabhängigkeitNiedrig
  • ÜbergabezeitraumQ3 – Q4 2026
Termin vereinbaren
Finale Vorbereitung
Gewerbe & Industrie
Nordrhein-Westfalen
Jahrescourtage
280 – 320 T€
Ø der letzten 3 Jahre
84
Bestandsqualität
Sehr stark
  • Verträgeca. 320
  • Kundenstruktur90 % Gewerbe / 10 % Privat
  • InhaberabhängigkeitMittel
  • ÜbergabezeitraumQ1 2027
Termin vereinbaren
Finale Vorbereitung
Sach + Leben
Baden-Württemberg
Jahrescourtage
200 – 240 T€
Ø der letzten 3 Jahre
81
Bestandsqualität
Stark
  • Verträgeca. 1.100
  • Kundenstruktur65 % Privat / 35 % Gewerbe
  • InhaberabhängigkeitNiedrig
  • ÜbergabezeitraumQ4 2026
Termin vereinbaren
Bewertung läuft
Leben & Rente
Bayern
Jahrescourtage
95 – 110 T€
Ø der letzten 3 Jahre
72
Bestandsqualität
Solide
  • Verträgeca. 480
  • Kundenstruktur100 % Privat
  • InhaberabhängigkeitMittel
  • Übergabezeitraumab Q2 2027
Termin vereinbaren
Bald verfügbar
Kranken & PKV
Hamburg
Jahrescourtage
180 – 210 T€
Ø der letzten 3 Jahre
86
Bestandsqualität
Sehr stark
  • Verträgeca. 240
  • Kundenstruktur95 % Privat / 5 % Gewerbe
  • InhaberabhängigkeitNiedrig
  • ÜbergabezeitraumQ1 2027
Termin vereinbaren
Bewertung läuft
Kfz-Spezialist
Hessen
Jahrescourtage
75 – 90 T€
Ø der letzten 3 Jahre
68
Bestandsqualität
Solide
  • Verträgeca. 620
  • Kundenstruktur80 % Privat / 20 % Gewerbe
  • InhaberabhängigkeitHoch
  • Übergabezeitraumab Q2 2027
Termin vereinbaren
Sie planen die Übergabe Ihres Bestands?
Sprechen Sie mit uns über die strukturierte Vorbereitung — kostenfrei und vertraulich.
Erstgespräch vereinbaren
Ratgeber

Wissen zum Bestandsverkauf

Vier vertiefende Artikel zu Marktlage, Bewertung und Übergabe — Auszüge aus dem im September 2026 erscheinenden Buch „Was ist mein Maklerbestand wirklich wert?" von Ramon Heinze.

Wie Sie diese Artikel lesen: Jeder Artikel ist eigenständig und behandelt einen Aspekt des Bestandsverkaufs. Klicken Sie auf einen Titel, um den vollständigen Beitrag aufzuklappen. Wer komplett einsteigen will, beginnt mit „Warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist".
Marktlage

Warum jetzt der richtige Zeitpunkt für den Bestandsverkauf ist

In Deutschland sind heute rund 46.000 Versicherungsmakler nach §34d Gewerbeordnung am Markt — mehr als die Hälfte ist über fünfundfünfzig Jahre alt. Eine stille Welle rollt gerade über die Branche.

8 Min. Lesezeit · Marktanalyse 2026
+

Die stille Welle, die gerade über die deutsche Maklerlandschaft rollt

In Deutschland sind heute rund 46.000 Versicherungsmakler mit einer Erlaubnis nach §34d Gewerbeordnung am Markt. Das klingt nach einer großen, lebendigen Branche. Tatsächlich aber ist diese Zahl rückläufig — und der Grund dafür ist nicht etwa eine Welle von Marktaustritten junger Makler. Es ist Demografie.

Mehr als die Hälfte aller §34d-Makler in Deutschland ist heute über fünfundfünfzig Jahre alt. Mehr als ein Drittel hat die sechzig bereits überschritten. In manchen Regionen — gerade in Flächenländern wie Niedersachsen, Schleswig-Holstein oder Mecklenburg-Vorpommern — liegt der Anteil noch deutlich höher. Wer bei einem Branchentreffen wie der DKM oder der MMM-Messe bewusst durch die Reihen schaut, sieht es mit eigenen Augen: Dies ist die Generation, die das deutsche Maklergeschäft aufgebaut hat. Und es ist die Generation, die in den nächsten zehn Jahren geschlossen in den Ruhestand gehen wird.

Das hat zwei Konsequenzen, die für Bestandshalter unmittelbar finanziell relevant sind.

Konsequenz 1: Eine Angebotsschwemme kommt

In den nächsten Jahren werden in Deutschland tausende Maklerbestände gleichzeitig auf den Markt kommen. Schon heute sind die Anzeigenrubriken einschlägiger Fachmedien — AssCompact, procontra, Versicherungsbote, Cash — voller Inserate. In fünf Jahren wird es ein Vielfaches sein.

Angebot und Nachfrage funktionieren auch im Maklergeschäft: Wer als einer der ersten verkauft, profitiert von einem leergefegten Markt. Wer als einer der letzten verkauft, konkurriert mit hunderten ähnlicher Bestände um die Aufmerksamkeit der wenigen ernsthaften Käufer.

Konsequenz 2: Die Käuferseite professionalisiert sich

Was vor zehn Jahren noch oft zwischen zwei Maklern auf dem Parkplatz einer Versicherer-Tagung verhandelt wurde, ist heute ein eigenständiges Marktsegment mit Beratern, Datenraum-Anbietern, spezialisierten Anwaltskanzleien und — entscheidend — mit Käufern, die mit Excel-Modellen, Multiple-Tabellen und Due-Diligence-Checklisten ankommen. Wer als Verkäufer nicht ebenso vorbereitet auftritt, verliert in der Verhandlung systematisch.

Fünf Käufergruppen, die heute den Markt prägen

Vor fünfzehn Jahren bestand der typische Käufer aus genau einer Kategorie: ein anderer Makler aus der Region. Heute sind es fünf relevante Gruppen, die für denselben Bestand systematisch unterschiedliche Preise zahlen:

  1. Maklerpools wie BCA, JDC, Fonds Finanz oder blau direkt — kaufen Bestände einerseits, um angeschlossene Makler beim Wachstum zu unterstützen, andererseits zur Konsolidierung in eigene Vehikel.
  2. Konsolidierer und Plattformbetreiber, häufig finanziert von Private Equity, die binnen weniger Jahre durch zugekaufte Bestände dreistellige Millionenumsätze aufbauen.
  3. MGAs und versichererzugehörige Vehikel, die strategisch Bestände in bestimmten Sparten oder Regionen einkaufen.
  4. Klassische Konkurrenzmakler — meist regional, häufig der historische Standardkäufer.
  5. Junge Makler in der Aufbauphase, die durch einen Bestandskauf in fünf Jahren erreichen wollen, wofür sie sonst zwanzig Jahre Eigenakquise bräuchten.

Jede dieser Gruppen rechnet anders. Jede hat andere Prioritäten. Wer die Käuferlandschaft nicht kennt, geht in eine Verhandlung, in der die Gegenseite ein Spielbrett vor sich hat — und Sie noch nicht einmal wissen, dass gespielt wird.

Was es kostet, nicht vorbereitet zu sein

Eine unbequeme Zahl aus der Beratungspraxis

Ein Maklerbestand, der ohne Vorbereitung verkauft wird, erzielt typischerweise zwanzig bis vierzig Prozent weniger als derselbe Bestand, der drei bis fünf Jahre vorher strategisch auf den Verkauf vorbereitet wurde.

Bei einem Bestand mit 300.000 Euro Jahrescourtage entspricht das einem Unterschied von siebzig- bis hundertfünfzigtausend Euro. Bei einem 800.000-Euro-Bestand reden wir über sechsstellige Beträge mittlerer Größenordnung. Bei einem siebenstelligen Bestand kann es um den Wert eines Eigenheims gehen.

Diese Differenz kommt nicht daher, dass vorbereitete Verkäufer „cleverer verhandeln". Sie kommt aus konkreten, nachprüfbaren Faktoren, die Käufer in ihre Bewertung einrechnen — Faktoren, die vor dem Verkaufsprozess gestaltet werden müssen, nicht währenddessen: Stornoquoten, die nachweislich gesunken sind. Ein vollständig digitales Maklerverwaltungsprogramm. Ein gezielt verschobener Sparten-Mix. Saubere Beratungshistorien. Schriftliche Maklerverträge statt mündlicher Vereinbarungen aus den Achtzigerjahren.

Jeder einzelne dieser Punkte lässt sich in den letzten Jahren vor einem Verkauf gezielt verbessern. Keiner davon lässt sich kurz vor Vertragsunterzeichnung noch korrigieren.

Vorbereitung schlägt Markt-Timing

Eine häufige Frage: Soll ich auf einen besonders günstigen Marktzyklus warten? Die ehrliche Antwort: Zyklische Schwankungen machen typischerweise zehn bis maximal zwanzig Prozent im Multiple aus. Die Effekte einer guten oder schlechten Vorbereitung liegen bei zwanzig bis vierzig Prozent. Die Vorbereitung schlägt das Markt-Timing fast immer.

Der pragmatische Rat lautet deshalb: Bereiten Sie sich vor, sobald die innere Entscheidung gefallen ist. Beobachten Sie den Markt nebenbei. Auf das nächste perfekte Marktfenster zu warten, kostet Sie meistens mehr, als das Marktfenster selbst Ihnen einbringen würde.

Wo steht Ihr Bestand heute?

Eine erste Einschätzung mit unserem 3-Säulen-Modell und dem BQS-Score erhalten Sie in unter zwei Minuten — kostenfrei und unverbindlich.

Bestand jetzt bewerten →
Auszug aus Kapitel 1 von „Was ist mein Maklerbestand wirklich wert?" · Erscheint September 2026 · Persönliches Gespräch vereinbaren
Bewertung

Die fünf teuren Mythen über den Bestandsverkauf

„Mein Bestand ist zwei Jahrescourtagen wert." „Verkaufen kann ich, wenn es soweit ist." Fünf Sätze, die fast jeder Makler kennt — und die jedes Jahr Millionenbeträge auf der Verkäuferseite kosten.

12 Min. Lesezeit · Bewertung & Strategie
+

Es gibt fünf Sätze, die in beinahe jedem Erstgespräch mit einem verkaufsinteressierten Makler fallen. Sie klingen vernünftig. Sie werden seit Jahren in Branchenforen, an Messeständen und bei Stammtischen wiederholt:

1. „Mein Bestand ist ungefähr zwei Jahrescourtagen wert."

2. „Verkaufen kann ich, wenn es soweit ist — das ist doch keine Raketenwissenschaft."

3. „Am meisten zahlt sowieso der Pool."

4. „Meine Kunden gehen mit dem Bestand mit, die kennen mich seit zwanzig Jahren."

5. „Um die Steuer kümmere ich mich, wenn der Vertrag steht."

Jeder dieser fünf Sätze enthält ein Körnchen Wahrheit. Und alle fünf sind in der Praxis ungefähr so verlässlich wie eine Wettervorhersage für Ostern. Die Summe dieser fünf Mythen kostet die deutschen Verkäufer von Maklerbeständen jedes Jahr Beträge im mittleren zweistelligen Millionenbereich.

Mythos 1: „Mein Bestand ist zwei Jahrescourtagen wert."

Diese Faustformel ist die am weitesten verbreitete im deutschen Maklergeschäft. Sie war nie eine Bewertung — sie war eine grobe Hausnummer aus einer Zeit, in der das Geschäft homogener war.

Heute liegt der typische Korridor für Courtage-Multiples bei deutschen Maklerbeständen zwischen dem 1,5-Fachen und dem 4-Fachen der laufenden Jahrescourtage. Diese Spannweite ist gewaltig — für einen Bestand mit 400.000 Euro Jahrescourtage macht sie einen Unterschied von 600.000 Euro zwischen oberem und unterem Ende.

Was ans obere Ende treibt: hoher Anteil an stabilen Sach- und Kompositgeschäften, niedrige Stornoquoten über mehrere Jahre, junge regional konzentrierte Kundenstruktur, vollständige digitale Dokumentation, schriftliche Maklerverträge.

Was ans untere Ende zieht: Übergewicht klassischer Lebensversicherungen mit ablaufender Bestandshaftung, Konzentrationsrisiken (drei Großkunden = 40 % des Bestands), veraltete Maklerverwaltungsprogramme, fehlende schriftliche Maklerverträge.

Wer „zwei Jahrescourtagen" als Erwartung verinnerlicht, akzeptiert den Mittelwert — und gibt damit die Chance auf das obere Ende auf, bevor die Verhandlung überhaupt begonnen hat.

Mythos 2: „Verkaufen kann ich, wenn es soweit ist."

Dieser Mythos ist gefährlicher als der erste, weil er eine Lebenshaltung ist. Er drückt die Überzeugung aus, dass der Verkauf eines Maklerbestands ein Akt sei — und keine Strecke.

In Wirklichkeit ist ein Bestandsverkauf, der seinen Namen verdient, ein Prozess von drei bis fünf Jahren. Davon entfallen sechs bis zwölf Monate auf die eigentliche Vermarktungs- und Verhandlungsphase. Die übrigen zwei bis vier Jahre sind Vorbereitung — und genau dort wird der Preis gemacht:

  • Storno systematisch senken: Käufer schauen auf einen rollierenden Drei-Jahres-Schnitt. Eine Verbesserung in den letzten zwölf Monaten allein zählt kaum.
  • Dokumentation auf einen einheitlichen Stand bringen: Jeder Vertrag braucht eine vollständige Beratungsdokumentation, jede Kundenakte eine durchsuchbare digitale Form.
  • Maklerverträge nachziehen: Jeder zweite ältere Bestand enthält einen relevanten Anteil an Kunden ohne schriftlichen Maklervertrag — klassischer Wertabschlag.
  • Sparten-Mix gezielt verschieben: Akquise in werthaltigeren Sparten konzentrieren, den Bestand bewusst in eine günstigere Mix-Position bringen.
  • Eigene Vergütungsstruktur normalisieren: Wer einen GmbH-Bestand verkauft, muss in der Due Diligence eine normalisierte Geschäftsführer-Vergütung darstellen können.

Wer diese Hausaufgaben erst beginnt, wenn das Verkaufsschild gedanklich aufgestellt wird, erreicht das obere Ende der Bewertungsspanne nicht. Er erreicht bestenfalls die Mitte.

Mythos 3: „Am meisten zahlt der Pool."

Dieser Mythos kann sowohl wahr als auch falsch sein. Maklerpools wie BCA, JDC, Fonds Finanz oder blau direkt sind professionelle Käufer geworden. Sie zahlen verlässlich, übernehmen oft die administrative Übergabe und können auch große Bestände ohne Finanzierungsklimmzug stemmen.

Aber: Pools rechnen anders als strategische Käufer. Ein Pool kalkuliert mit standardisierten Multiples, die in aller Regel am unteren bis mittleren Ende der Marktspanne liegen. Ein strategischer Käufer — ein regionaler Konkurrenzmakler, ein Konsolidierer auf Wachstumskurs — kann für diesen einen Bestand in seiner Region einen deutlich höheren Preis rechtfertigen.

Aus der Praxis

Derselbe Bestand bekommt vom Pool ein Angebot über das 2,2-Fache der Jahrescourtage — und vom regional passenden Konsolidierer eines über das 2,9-Fache. Bei einem 500.000-Euro-Bestand sind das 350.000 Euro Differenz für denselben Verkauf.

Das heißt nicht: Pools sind die schlechtere Wahl. Es heißt: Pools sind eine Wahl. Der einzige Weg herauszufinden, ob sie für Ihren Bestand die beste sind, ist, mehrere Käufertypen parallel anzusprechen und Angebote vergleichbar zu machen.

Mythos 4: „Meine Kunden gehen sowieso mit."

Wer zwanzig oder dreißig Jahre lang Kundenbeziehungen gepflegt hat, geht mit einer berechtigten Selbstverständlichkeit davon aus, dass diese Loyalität auf den Käufer übergeht. Tut sie nicht. Jedenfalls nicht automatisch.

Bei einer professionell vorbereiteten Übergabe verbleiben typischerweise siebzig bis fünfundachtzig Prozent des Bestands beim Käufer. Bei einer schlecht vorbereiteten Übergabe — kein persönliches Ankündigungsschreiben, keine telefonische Kontaktaufnahme, kein nahtloser Wechsel des Ansprechpartners — können es fünfzig bis siebzig Prozent sein.

Was bedeutet das in Euro? Bei einem Bestand mit 400.000 Euro Jahrescourtage zum Faktor 2,5 — also für eine Million Euro — und einem Drittel Schwund in den ersten zwei Jahren wird der Käufer über eine Earn-out-Klausel einen erheblichen Teil zurückfordern. Earn-outs koppeln einen Teil des Preises an den tatsächlichen Bestandserhalt und sind heute in praktisch jedem ernsthaften Verkaufsvertrag enthalten. Real ausgezahlt liegt der Kaufpreis dann oft 200.000 bis 300.000 Euro niedriger als die Million auf dem Papier.

Mythos 5: „Um die Steuer kümmere ich mich, wenn der Vertrag steht."

Der teuerste der fünf Mythen — und der mit der kürzesten Erklärung.

Beim Verkauf eines Maklerbestands gibt es im deutschen Steuerrecht Mechaniken, die mittlere fünf- bis sechsstellige Beträge sparen können — richtig angewendet. Die wichtigsten:

  • Der §16-EStG-Freibetrag für Veräußerungsgewinne, gekoppelt an die Fünftelregelung (§34 EStG).
  • Die Wahl zwischen Asset Deal und Share Deal — Verkauf des Bestands selbst gegenüber Verkauf der Anteile.
  • Holding-Konstruktionen, bei denen eine Kapitalgesellschaft die Anteile hält und den Verkaufserlös unter günstigeren Bedingungen vereinnahmt.

Das Problem mit allen drei Mechaniken: Sie funktionieren nur, wenn die Strukturen lange vor dem Verkauf stehen. Eine Holding, die Sie sechs Monate vor dem geplanten Verkauf gründen, wird vom Finanzamt als Gestaltungsmissbrauch behandelt. Eine Umwandlung vom Einzelunternehmen in eine GmbH wird steuerlich erst nach siebenjähriger Sperrfrist unkritisch.

Die wichtigste Person in der Vorbereitung Ihres Verkaufs ist nicht Ihr Bestandsberater. Es ist Ihr Steuerberater. Und das Gespräch sollte innerhalb der nächsten dreißig Tage stattfinden — nicht nach Abschluss dieser Lektüre, sondern parallel dazu.

Warum diese Mythen so hartnäckig sind

Wenn diese fünf Sätze so verlässlich falsch sind: Warum hört man sie dann immer wieder? Weil sie alle fünf bequem sind. Jeder dieser Mythen erspart eine Aktion, die Mühe macht.

Mythen halten sich nicht, weil sie wahr sind. Sie halten sich, weil sie eine Pause vom Nachdenken anbieten. Der Preis für diese Pause steht am Ende auf dem Überweisungsbeleg — neben einer Zahl, die zwischen zwanzig und vierzig Prozent unter dem liegt, was möglich gewesen wäre.

Wie sieht es bei Ihrem Bestand aus?

Im kostenfreien Erstgespräch sortieren wir die Mythen von den Fakten — bezogen auf Ihre konkrete Situation, Ihren Sparten-Mix, Ihre Rechtsform.

Erstgespräch vereinbaren →
Auszug aus Kapitel 2 von „Was ist mein Maklerbestand wirklich wert?" · Erscheint September 2026 · Methodik-PDF kostenfrei laden
Vorbereitung

Der richtige Zeitpunkt: Warum 5–10 Jahre Vorlauf der Standard sind

Sieben konkrete Hebel, die den Verkaufspreis Ihres Maklerbestands in den Vorbereitungsjahren um zwanzig bis vierzig Prozent verschieben — plus eine Zehn-Punkte-Checkliste zur Verkaufsreife.

11 Min. Lesezeit · Vorbereitungsstrategie
+

Vor einigen Jahren saß mir ein Makler aus Norddeutschland gegenüber. Zweiundsechzig Jahre alt, sauber aufgebauter Kompositbestand mit etwa 480.000 Euro Jahrescourtage, drei Mitarbeiterinnen, eigenes Büro in der Innenstadt. Auf dem Papier ein Verkäufer-Traum.

„Ramon, ich will im Januar verkaufen", sagte er. „Mein Sohn übernimmt das Geschäft nicht, das ist jetzt klar. Ich brauche bis zur Verrentung einen sauberen Schnitt." Wir saßen Ende August zusammen. Bis Januar waren es vier Monate.

Wir konnten in vier Monaten verkaufen. Wir haben auch einen Käufer gefunden. Aber er hat — vorsichtig geschätzt — zwischen 80.000 und 150.000 Euro weniger bekommen, als möglich gewesen wäre, hätten wir vor drei Jahren angefangen. Dieser Artikel handelt davon, wie Sie nicht in dieselbe Situation kommen.

Was „Vorbereitungszeit" konkret bedeutet

Sie bereiten nicht den Verkaufsakt vor. Sie bereiten den Bestand selbst vor. In dieser Zeit verändern Sie die Eigenschaften, die ein Käufer in seine Bewertung einrechnet — und damit den Preis, den er Ihnen anbietet.

Stellen Sie es sich wie den Verkauf eines Mehrfamilienhauses vor. Sie können das Haus heute, im aktuellen Zustand, verkaufen — mit unrenovierter Fassade, feuchtem Keller, Dach von 1998, leerstehendem Erdgeschoss. Sie werden einen Käufer finden. Aber Sie bekommen einen anderen Preis als nach drei Jahren strategischer Ertüchtigung. Genau dasselbe gilt für einen Maklerbestand.

Sieben Hebel für die Vorbereitungsjahre

Hebel 1 — Stornoquoten senken. Käufer schauen auf einen rollierenden Drei-Jahres-Schnitt, gewichtet nach Sparten. Eine Verbesserung allein im letzten Jahr wirkt in der Bewertung kaum — der Käufer behandelt sie als möglichen Einmaleffekt. Erst eine über drei Jahre nachgewiesene Verbesserung schlägt sich im Multiple nieder.

Hebel 2 — Dokumentationsqualität erhöhen. Vollständige Beratungsdokumentationen, durchsuchbar abgelegte Versicherungsscheine, lückenlose Kommunikationshistorie. Je niedriger das Haftungsrisiko für den Käufer, desto höher der Preis und desto kleiner die Earn-out-Klausel.

Hebel 3 — Schriftliche Maklerverträge nachholen. Jeder zweite ältere Bestand enthält einen relevanten Anteil an Kunden, mit denen nie ein schriftlicher Maklervertrag geschlossen wurde. Diese Kunden wechseln rechtlich nicht automatisch zum Käufer. Wertabschlag inklusive.

Hebel 4 — Sparten-Mix gezielt verschieben. Akquise in den werthaltigeren Sparten konzentrieren — typischerweise Sach- und Kompositgeschäfte, betriebliche Krankenversicherung, gewerbliche Sach- und Haftpflichtsparten — und das Übergewicht klassischer Lebensversicherungen langsam abbauen.

Hebel 5 — Eigene Vergütungsstruktur normalisieren. Wenn Sie sich aus steuerlichen Gründen ein sehr niedriges oder sehr hohes Geschäftsführer-Gehalt zahlen, lohnt es sich, diese Struktur in den letzten zwei bis drei Jahren vor dem Verkauf an den Marktstandard anzunähern.

Hebel 6 — Steuerliche Vorbereitungszeit nutzen. Holding-Strukturen, Umwandlungen, Ehegattengesellschaften — alle steuerlich relevanten Strukturen brauchen mehrjährige Sperrfristen, um vom Finanzamt anerkannt zu werden.

Hebel 7 — Schlüsselkunden-Risiko reduzieren. Wenn drei Großkunden zusammen vierzig Prozent Ihres Bestands ausmachen, ist das ein Klumpenrisiko, das jeder professionelle Käufer im Preis abbildet. Bewusste Neukunden-Akquise reduziert die Konzentration.

Jeder dieser sieben Hebel ist machbar. Keiner davon ist in den letzten sechs Monaten vor einem Verkauf noch wirksam einsetzbar.

Drei Auslöser, die meistens den Anstoß geben

Selten beginnt die Verkaufsüberlegung aus dem Nichts. In aller Regel sind es drei Auslöser, einzeln oder in Kombination:

  • Lebenssituation: Alter, Gesundheit, der Wunsch nach mehr Zeit für Familie oder Hobbys. Manchmal ein gesundheitliches Ereignis im Umfeld, das die eigene Endlichkeit präsenter macht.
  • Branchen- oder Marktsituation: Neue regulatorische Anforderungen (IDD, EU-Provisionsdiskussionen, BaFin-Vorgaben), die Notwendigkeit größerer IT- und Compliance-Investitionen, die Sie nicht mehr leisten möchten.
  • Persönliches Umfeld: Ein attraktives Übernahmeangebot, das unaufgefordert auf den Tisch kommt. Ein Kollege, der gerade verkauft hat. Ein Brief der Hausbank zur Nachfolgeregelung.

Welcher Auslöser bei Ihnen den Anstoß gibt: Der Auslöser bestimmt nicht den richtigen Zeitpunkt für den Verkaufsakt. Er bestimmt den richtigen Zeitpunkt für den Beginn der Vorbereitung. Zwischen beiden liegen die drei bis fünf Jahre.

Gibt es einen „guten" Verkaufszeitpunkt am Markt?

Ja, es gibt zyklische Schwankungen. Aber sie sind in unserer Branche deutlich kleiner als in vielen anderen M&A-Märkten und eignen sich kaum als alleiniger Entscheidungsanker.

Faktoren, die Multiples nach oben treiben: niedrige Zinsen und günstige Finanzierungsbedingungen, verstärkter Wettbewerb mehrerer Aufkäufer, stabile regulatorische Lage, wirtschaftliche Stabilität.

Faktoren, die Multiples nach unten drücken: steigende Zinsen, großes Angebot vieler Verkaufsbestände parallel, politische Unsicherheit über Provisionsmodelle, erhöhtes Stornorisiko in Schwächephasen.

Diese zyklischen Effekte machen typischerweise zehn bis maximal zwanzig Prozent im Multiple aus. Die Effekte einer guten oder schlechten Vorbereitung liegen bei zwanzig bis vierzig Prozent. Die Vorbereitung schlägt das Markt-Timing fast immer.

Die Verkaufs-Reife-Checkliste

Zehn Fragen, die in ihrer Summe ein erstes Bild davon ergeben, wie verkaufsreif Ihr Bestand heute ist. Beantworten Sie ehrlich — nicht so, wie es schön wäre.

  1. Liegen für mindestens 90 % meiner Kunden schriftliche Maklerverträge vor?
  2. Sind alle Beratungsdokumentationen der letzten fünf Jahre vollständig und digital abrufbar?
  3. Kenne ich meine Stornoquote der letzten drei Jahre, getrennt nach Sparten?
  4. Sind meine drei größten Kunden zusammen für weniger als 25 % meines Courtage-Volumens verantwortlich?
  5. Liegt mein Bestand in einer Rechtsform (GmbH, GmbH & Co. KG, Holding), die ich seit mindestens fünf Jahren so führe?
  6. Habe ich in den letzten zwölf Monaten ein Gespräch mit meinem Steuerberater über die Verkaufs-Implikationen geführt?
  7. Ist mein Maklerverwaltungsprogramm auf aktuellem Stand und für einen Käufer ohne tiefe Einarbeitung bedienbar?
  8. Wäre mein Geschäft auch dann handlungsfähig, wenn ich für drei Monate komplett ausfiele?
  9. Habe ich eine grobe Vorstellung, in welcher Wertspanne sich mein Bestand bewegt — und worauf sie sich gründet?
  10. Kenne ich die wichtigsten Käufertypen für Bestände meiner Größenordnung in meiner Region?

Werten Sie aus: je „Ja" zwei Punkte, je „Teilweise" einen Punkt, je „Nein" null Punkte. Maximum: 20 Punkte.

  • 17–20 Punkte: Verkaufsreif. Aktive Vermarktungsphase ist möglich.
  • 12–16 Punkte: Grundsätzlich auf gutem Weg, mit identifizierbaren Baustellen. 12–24 Monate gezielte Vorbereitung bringen Sie in die obere Kategorie.
  • 6–11 Punkte: Mehrere wesentliche Baustellen. Realistische Vorbereitungsphase: zwei bis vier Jahre.
  • 0–5 Punkte: Beginnen Sie heute. Ein Verkauf in den nächsten ein bis zwei Jahren würde mit hoher Wahrscheinlichkeit deutlich unter dem Wert liegen, den Ihr Bestand bei guter Vorbereitung hätte.
  • Den vollständigen BQS-Diagnose-Bogen anfordern

    Die Checkliste ist die Kurzform. Der ausführliche Bestandsqualitäts-Score umfasst über 30 Faktoren mit individueller Auswertung — kostenfrei nach kurzem Erstgespräch.

    Termin vereinbaren →
    Auszug aus Kapitel 3 von „Was ist mein Maklerbestand wirklich wert?" · Erscheint September 2026
Due Diligence

Bestandsanalyse: Was Käufer in der Due Diligence wirklich prüfen

Sparten-Mix, Stornoquoten, Zillmerung, Kundenstruktur, Digitalisierung — eine Tour durch die 80 bis 120 Punkte einer typischen DD-Liste und durch die Eigenschaften, die am Ende den Preis bestimmen.

14 Min. Lesezeit · Käuferperspektive & DD-Vorbereitung
+

Sobald ein professioneller Käufer ernsthaftes Interesse signalisiert und Sie eine Vertraulichkeitsvereinbarung unterzeichnen, erhalten Sie wenige Tage später eine E-Mail mit einer Liste. Diese Liste umfasst bei einem mittelgroßen Bestand typischerweise zwischen achtzig und hundertzwanzig Einzelpunkten. Manche davon ziehen Sie in einer halben Stunde aus Ihrem Maklerverwaltungsprogramm. Andere kosten Wochen.

Diese Liste heißt Due-Diligence-Anforderungsliste. Sie ist das Werkzeug, mit dem der Käufer in den nächsten vier bis acht Wochen entscheidet, ob er kauft, zu welchem Preis und mit welchen Garantien und Earn-out-Klauseln er sich gegen das absichert, was er nicht im Detail verifizieren kann.

Sparten-Mix: Was Ihr Bestand wirklich ist

Die erste und vielleicht wichtigste Eigenschaft eines Maklerbestands ist sein Sparten-Mix. Eine grobe Hierarchie aus Käufer-Perspektive:

Hohe Werthaltigkeit, hohe Multiples
  • Sachversicherung gewerblich (Sach, Haftpflicht, Inhalt)
  • Komposit privat (Hausrat, Haftpflicht, Wohngebäude, Kfz)
  • Betriebliche Krankenversicherung
  • Industrieversicherung mit langjährigen Verbindungen
Mittlere Werthaltigkeit
  • Private Krankenversicherung mit niedrigem Stornorisiko
  • Private Unfallversicherung
  • Rechtsschutz
Niedrigere Werthaltigkeit, niedrigere Multiples
  • Klassische Lebensversicherung mit ablaufender Bestandshaftung
  • Riester- und Rürup-Verträge älterer Tarifgenerationen
  • Restschuldversicherungen
  • Einmalbeiträge ohne Folgegeschäft

Wenn Ihr Bestand zu sechzig Prozent aus klassischer Lebensversicherung besteht, werden Sie selbst bei perfekter sonstiger Vorbereitung nicht den gleichen Multiple erzielen wie ein vergleichbar großer Bestand mit sechzig Prozent gewerblicher Sachversicherung.

Stornoquoten: Die zentrale Bewertungskennzahl

In praktisch jedem Käufergespräch taucht innerhalb der ersten zehn Minuten eine Zahl auf: die Stornoquote. Genauer: mehrere Stornoquoten — getrennt nach Sparten, gewichtet nach Volumen, beobachtet über einen rollierenden Drei-Jahres-Schnitt.

Branchenübliche Bandbreiten als grobe Orientierung:

  • Komposit privat: 2–5 % gelten als gut, unter 2 % als sehr gut.
  • Lebensversicherung: 3–6 % gelten als marktüblich.
  • Private Krankenversicherung: 1–3 % sind üblich.
  • Gewerbliches Sachgeschäft: 5–10 % sind nicht ungewöhnlich.

Was Käufer besonders beobachten: Trend statt Einzeljahr (eine stetig sinkende Quote wirkt deutlich wertstabiler), spartenspezifische Auffälligkeiten und Konzentration der Stornofälle (fünf Prozent aus zwei Großkunden sind anders zu bewerten als fünf Prozent aus dreißig kleinen Verträgen).

Was viele Verkäufer unterschätzen: Käufer fordern die Rohdaten an und rechnen die Stornoquote selbst nach. Wer dabei Diskrepanzen findet, wird vorsichtig — und vorsichtige Käufer zahlen weniger.

Zillmerung und Bestandshaftung: Das unsichtbare Risiko

Beim Verkauf von Lebens- und Rentenversicherungsbeständen sind zwei Begriffe zentral: Zillmerung und Bestandshaftung.

Zillmerung bezeichnet die Praxis, Abschlussprovisionen mit den ersten Beitragszahlungen zu verrechnen. Im Stornofall — insbesondere in den ersten Vertragsjahren — können Provisionen zurückgefordert werden. Diese Stornohaftung läuft je nach Tarif typischerweise zwischen fünf und zehn Jahren. Wenn Ihr Bestand viele junge Lebensversicherungsverträge enthält, deren Stornohaftungszeit noch läuft, setzt der Käufer einen Risikoabschlag im Kaufpreis an — oder verlangt eine Garantie, dass Sie anteilig haften.

Bestandshaftung im weiteren Sinne meint die generelle rechtliche Verantwortung des ehemaligen Vermittlers für die Beratungsqualität zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses. Bei klassischen Lebensversicherungen kann das Jahrzehnte umfassen. Bei einem Verkauf wird vertraglich geregelt, wer für welche Haftungsfälle einsteht — das ist Verhandlungsgegenstand in jedem ernsthaften Bestandsvertrag.

Kundenstruktur: Wer kauft eigentlich Ihre Kunden mit?

Ein Maklerbestand ist nicht „eine Liste von Kunden". Er ist eine bestimmte Verteilung über Alter, Region, Branche, Beziehungsdauer und Volumen.

Altersstruktur: Ein Bestand mit überwiegend Kunden zwischen vierzig und sechzig ist werthaltiger als ein Bestand mit Kunden über siebzig — schlicht weil die zweite Gruppe in den nächsten zehn Jahren statistisch einen größeren Teil der Verträge beendet.

Regionale Konzentration: Ein Bestand, der zu achtzig Prozent in einem Umkreis von dreißig Kilometern liegt, hat einen Wert für regionale Konsolidierer — und einen Abschlag für bundesweite Pools. Umgekehrt: bundesweite Streuung passt schlechter zu regionalen Käufern.

Konzentrationsrisiken: Drei Großkunden = vierzig Prozent des Bestands ist erhebliches Risiko. Konzentrationsrisiken werden mit pauschalen Abschlägen oder mit Earn-out-Klauseln berücksichtigt, die genau diese Großkunden adressieren.

Kunden-Tiefe: Kunden mit drei oder mehr Verträgen sind in der Übergabe deutlich loyaler als Kunden mit nur einem Vertrag. Die durchschnittliche Vertragsanzahl pro Kunde ist eigene Bewertungsgröße.

Beziehungsdauer — paradox: Kunden, die seit zwanzig Jahren bei Ihnen sind, gehen seltener mit dem Bestand mit als Kunden, die seit zwei Jahren bei Ihnen sind. Die langjährigen Kunden sind oft an Sie persönlich gebunden, weniger an die Beratungsleistung als solche. Käufer wissen das und differenzieren.

Digitalisierungsgrad und Datenqualität

Was vor zehn Jahren ein Nice-to-have war, ist heute harte Bewertungsgröße. Käufer prüfen:

  • Welches Maklerverwaltungsprogramm Sie nutzen — aktuelle Versionen marktüblicher Lösungen gelten als Standard; Eigenentwicklungen oder veraltete Versionen sorgen für Skepsis.
  • Wie vollständig die Kundenakten digital abgelegt sind — gescannte Versicherungsscheine, digitale Korrespondenzhistorie, durchsuchbare Beratungsdokumentation.
  • Wie die BiPRO-Standards umgesetzt sind — funktionierende Anbindungen zu den wichtigsten Versicherern reduzieren den Übergangsaufwand erheblich.
  • Wie es um die DSGVO-Konformität steht — Verzeichnisse, Einwilligungen, geregelte Auftragsverarbeitung.
  • Welche Schnittstellen zu Vergleichsrechnern und Online-Antragsstrecken etabliert sind.

Ein Bestand, dessen Daten in geordneten, exportierbaren Strukturen vorliegen, ist erheblich werthaltiger als ein Bestand, dessen Migration ein sechsmonatiges IT-Projekt darstellt. In Einzelfällen liegen die Abschläge bei fünf bis zehn Prozent — allein aus dem Migrationsaufwand.

Personal- und Mitarbeiterstruktur

Wenn Ihr Geschäft mit Mitarbeitern arbeitet, wird das Teil der Due Diligence. Käufer prüfen: Wer ist tatsächlich angestellt, wer ist frei? Welche Schlüsselpersonen sind unverzichtbar? Welche Vergütungsstrukturen bestehen? Welche Pensionszusagen? Ein Bestand mit einer einzigen Person ist einfach zu übergeben. Ein Bestand mit gewachsenen Mitarbeiterstrukturen kann sowohl Wertquelle als auch Wertbremse sein, je nach Professionalität der Strukturen.

Ihre DD-Vorbereitungsliste

Folgende Unterlagen sollten Sie spätestens drei Monate vor dem aktiven Verkaufsprozess bereitliegen haben — sie sind selbständig erstellbar, ohne dass ein Käufer den Anstoß geben muss:

Bestandsdaten
  • Aktuelle Bestandsliste (Versicherer, Sparte, Beitrag, Courtage, Vertragsbeginn, Laufzeit)
  • Sparten-Mix-Auswertung (Volumenanteile pro Sparte)
  • Stornoquoten der letzten drei Jahre, getrennt nach Sparten
  • Top-20-Kunden-Auswertung (Volumen pro Kunde, anonymisierbar)
  • Altersstruktur der Kunden
Wirtschaftliche Daten
  • Jahresabschlüsse der letzten drei (besser fünf) Jahre
  • BWA mit normalisierten Geschäftsführer-Vergütungen
  • Courtage- und Bestandspflegevergütungen pro Versicherer
  • Kostenstruktur (Personal, Miete, IT, sonstige Aufwendungen)
Rechtliche Unterlagen
  • §34d-Erlaubnis und Versicherungsvermittlerregister-Eintrag
  • Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug
  • Gesellschaftsverträge bei Personen- oder Kapitalgesellschaften
  • Standardvorlage Ihrer Maklerverträge
  • Versicherer-Vereinbarungen, Courtagezusagen
  • Versicherungs-Haftpflichtpolice mit Nachhaftungsregelung
Operative Unterlagen
  • DSGVO-Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten
  • Übersicht der genutzten IT-Systeme und Lizenzen
  • Mietvertrag Geschäftsräume
  • Mitarbeiterliste mit Anstellungsverhältnissen und Vergütungsstrukturen

Wer diese Unterlagen vor Beginn des Verkaufsprozesses geordnet vorliegen hat, kann auf Käuferanfragen innerhalb weniger Tage statt weniger Wochen reagieren — und signalisiert damit Professionalität, die sich direkt im Verhandlungsergebnis niederschlägt.

Due-Diligence-Checkliste als PDF

Die vollständige Vorbereitungsliste mit über 50 Punkten — strukturiert nach Bestandsdaten, Wirtschaftsdaten, Recht und Operativem — erhalten Sie kostenfrei in unserem Download-Bereich.

Checkliste jetzt laden →
Auszug aus Kapitel 4 von „Was ist mein Maklerbestand wirklich wert?" · Erscheint September 2026 · Persönliche Bestandsanalyse vereinbaren
Stimmen aus der Praxis

Was Makler über die
Zusammenarbeit sagen

Anonymisierte Erfahrungsberichte von begleiteten Bestandsübergaben — auf Wunsch nennen wir Referenzen im persönlichen Gespräch.

"
★★★★★
Nach 28 Jahren als Makler war der Verkauf eine emotionale Sache. Die strukturierte Bewertung und die Diskretion bei der Käufersuche haben mir die Sicherheit gegeben, die ich gebraucht habe.
H.K.
H. K.
Versicherungsmakler · Niedersachsen
"
★★★★★
Der Schnellrechner war erstmal eine grobe Orientierung, aber das ausführliche Gespräch hat den Wert meines Bestandes nochmal deutlich präziser eingeordnet. Am Ende lag der Verkaufspreis 12 % über meiner ersten Schätzung.
R.M.
R. M.
Maklerbüro · NRW
"
★★★★★
Als Käufer schätze ich besonders die Vorqualifizierung. Statt 20 unklare Anfragen bekomme ich gezielt Bestände, die zu meinem Profil passen — mit belastbaren Unterlagen für die Due Diligence.
T.S.
T. S.
Investor & Käufer · Bayern
In den Medien

DKM 2025 ·
Vortrag auf der Young DKM

Auf Deutschlands größter Versicherungsmesse in Dortmund — als Speaker zur Zukunft der Maklerbestände.

Das Investment · 30. Oktober 2025
Young DKM 2025
Hier sprach Ramon Heinze (NWF Finanz Consulting) im Rahmen der Young DKM darüber, wie Leads und Social Media Geld verbrennen, Bestände aber Zukunft für Makler schaffen.
Foto: Oliver Lepold · aus der Bildergalerie „Die besten Bilder der DKM 2025“
Zum Artikel
Ramon Heinze begleitet Versicherungsmakler bundesweit beim Verkauf des Maklerbestands und bei der Nachfolgeregelung
Ramon Heinze
Spezialist Maklerbestände
NWF Finanz Consulting GmbH & Co. KG
Über mich

Persönliche Begleitung.
Klare Methodik.

MaklerZukunft ist ein Projekt von Ramon Heinze innerhalb der NWF Finanz Consulting GmbH & Co. KG — einem der etablierten Finanzdienstleistungsunternehmen in Niedersachsen mit Sitz in Osnabrück.

Ich begleite Versicherungsmakler in einer der bedeutsamsten Entscheidungen ihrer beruflichen Laufbahn: der Übergabe eines Lebenswerks. Mein Anspruch ist ein strukturierter, diskreter und fairer Prozess — für alle Beteiligten.

  • Ausschließlich auf Versicherungsmaklerbestände spezialisiert
  • Wissenschaftlich fundiertes 3-Säulen-Bewertungsmodell
  • Qualifiziertes Netzwerk deutschlandweit
  • Vollständige Begleitung von Bewertung bis Übergabe
  • Eingebunden in NWF Finanz Consulting GmbH & Co. KG
Termin vereinbaren

Kostenfreies
Erstgespräch buchen

Wählen Sie einen Termin der Ihnen passt — telefonisch oder per Video, vollständig unverbindlich und vertraulich.

Termin direkt bei Calendly buchen
Öffnet Calendly in einem neuen Tab · Kostenlos · Keine Registrierung
📞
Telefonisch
✉️
Kontaktformular
Häufige Fragen

Was Makler vorab
wissen wollen

Wie diskret läuft der Verkaufsprozess wirklich ab?
Vollständig anonymisiert. Ihr Bestand wird Interessenten zunächst nur mit anonymisierten Kennzahlen vorgestellt — ohne Name, Standort oder identifizierbare Details. Erst nach Unterzeichnung einer Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA) und Ihrer ausdrücklichen Freigabe erfährt ein Käufer, um wessen Bestand es geht. Weder Ihre Mitarbeiter noch Ihre Kunden bekommen etwas mit.
Was kostet die Bewertung und Begleitung?
Für Verkäufer ist die Begleitung vollständig kostenfrei — wir arbeiten ausschließlich erfolgsbasiert auf Käuferseite. Sie zahlen nichts für die Erstbewertung, die Käufersuche oder die Verhandlungsbegleitung. Erst wenn ein Vertrag unterschrieben wird, erhalten wir eine marktübliche Provision vom Käufer.
Wie lange dauert eine Bestandsübergabe typischerweise?
Vom ersten Gespräch bis zum unterzeichneten Kaufvertrag rechnen wir im Schnitt 60 Tage. Davon entfallen etwa 2 Wochen auf Bewertung und Aufbereitung, 2–3 Wochen auf die Käufersuche und Vorqualifizierung, sowie 2–3 Wochen auf Due Diligence und Vertragsverhandlung. Komplexe Bestände können länger dauern, einfache Übergaben deutlich schneller.
Welche Faktoren beeinflussen den Verkaufspreis am stärksten?
Die größten Hebel sind: Stornoquote (unter 2 % bringt Aufschlag), Spartenmix (Gewerbe und Sach werten höher als Kfz), Inhaberabhängigkeit (je geringer, desto besser), schriftliche Maklermandate sowie das Durchschnittsalter Ihrer Kunden. Unser Bestandsqualitäts-Score (BQS) macht diese Faktoren transparent.
Asset Deal oder Share Deal — was ist sinnvoller?
Das hängt von Ihrer Rechtsform, dem Käufer und der steuerlichen Situation ab. Asset Deal (Verkauf des Bestands) ist häufiger und einfacher, kann aber zu höherer Steuerlast führen. Share Deal (Verkauf der Anteile) bietet manchmal Steuervorteile, ist aber komplexer. Wir erläutern beides im Erstgespräch und empfehlen immer eine begleitende Steuerberatung.
Was passiert mit meinen Mitarbeitern beim Verkauf?
Bei einem Asset Deal mit Betriebsübergang gilt §613a BGB — Arbeitsverhältnisse gehen mit allen Rechten und Pflichten auf den Käufer über. Bei einer reinen Bestandsübertragung ohne Betrieb sind individuelle Lösungen möglich. Wir besprechen die personellen Auswirkungen frühzeitig und bringen sie in die Käuferauswahl ein.
Kann ich auch nur einen Teil meines Bestands verkaufen?
Ja. Teilbestandsverkäufe sind möglich — etwa nur die Lebensversicherungs- oder nur die Gewerbesparte. Das macht Sinn, wenn Sie sich auf Ihre Stärken konzentrieren oder schrittweise reduzieren wollen. Die Strukturierung solcher Teilverkäufe ist anspruchsvoller, aber gut umsetzbar.
Was unterscheidet MaklerZukunft von Online-Plattformen?
Plattformen verbinden Sie mit anonymen Anfragen — wir verbinden Sie mit vorqualifizierten, kapitalstarken Käufern aus unserem persönlichen Netzwerk. Statt einer Liste anonymer Profile erhalten Sie 2–4 passende Käufer, die wir kennen, deren Finanzierung wir geprüft haben und mit denen wir bereits gearbeitet haben. Persönliche Begleitung statt digitaler Marktplatz.
Kontakt

Direkter Kontakt

Ich antworte innerhalb von 24 Stunden — Diskretion ist selbstverständlich.

Sprechen Sie mich an

Ob Verkauf, Kauf oder allgemeine Orientierung — ohne Verkaufsdruck.

💬
🏢
Unternehmen
NWF Finanz Consulting GmbH & Co. KG
Pottgraben 16–17, 49074 Osnabrück
🕐
Erreichbarkeit
Mo–Fr, 8:00–18:00 Uhr
Direkte Anfrage senden

Ihre Daten werden vertraulich behandelt. Es gilt die Datenschutzerklärung der NWF Finanz Consulting GmbH & Co. KG.

✓ Vielen Dank! Ich melde mich innerhalb von 24 Stunden bei Ihnen.
Rechtliches

Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG.

Unternehmensangaben

NWF Finanz Consulting GmbH & Co. KG
Pottgraben 16–17
49074 Osnabrück
Deutschland

Telefon: +49 541 33 869-0
Fax: +49 541 33 869-29
E-Mail: info@nwf-os.de
Website: www.nwf-os.de

Vertretungsberechtigter

Geschäftsführer: Bernhard Klenke
E-Mail: b.klenke@nwf-os.de

Registereintrag

Handelsregister-Nummer (HRA): 7209
Steuernummer: 66/204/50907

Aufsichtsbehörde

Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim
Neuer Graben 38, 49074 Osnabrück
www.osnabrueck.ihk.de

Erlaubnisnummer Immobiliardarlehensvermittlung

Registrierungsnummer D-W-162-RRXC-59 (Klenke Consulting GmbH, § 34i GewO)

Versicherungsvermittlung

Status: ungebundener Vermittler im Status eines Maklers
Vermögensschadenhaftpflicht-Versicherung: Allianz

Weitere Registrierungen:
– Nummer D-I7JC-V5I4O-99 (§ 34d Abs. 1 GewO)
– Nummer D-F-162-3KX4-52 (§ 34f Abs. 1 GewO)

EU-Streitschlichtung

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: ec.europa.eu/consumers/odr. Wir sind nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

Projekthinweis

„MaklerZukunft" ist eine Marke und ein Projekt der NWF Finanz Consulting GmbH & Co. KG.

Rechtliches

Datenschutzerklärung

Diese Erklärung beschreibt die Verarbeitung personenbezogener Daten beim Besuch und der Nutzung von makler-zukunft.de. Sie ergänzt die Datenschutzerklärung der NWF Finanz Consulting GmbH & Co. KG, die für übergreifende Verarbeitungstätigkeiten (z. B. Versicherungsvermittlung, CRM, Newsletter) gilt.

1. Verantwortlicher

NWF Finanz Consulting GmbH & Co. KG
Pottgraben 16–17, 49074 Osnabrück
E-Mail: info@nwf-os.de · Telefon: +49 541 33 869-0

2. Keine Tracking-Cookies, keine Analytics

Diese Webseite nutzt keine Tracking- oder Marketing-Cookies, kein Google Analytics, kein Facebook-Pixel, keine vergleichbaren Analysetools. Schriftarten (Inter, Playfair Display) werden lokal von unserem Server ausgeliefert – es findet keine Verbindung zu Google Fonts oder vergleichbaren CDNs statt.

3. Server-Logfiles

Beim Aufruf der Webseite werden durch unseren Hosting-Provider technisch notwendige Daten erhoben:

  • IP-Adresse (gekürzt/anonymisiert nach Sitzungsende)
  • Datum und Uhrzeit der Anfrage
  • Aufgerufene URL und HTTP-Statuscode
  • Übertragene Datenmenge
  • Referrer-URL (Herkunftsseite)
  • Browser-Typ, -Version, Betriebssystem, Sprache

Zweck: Sicherstellung des stabilen Betriebs, Abwehr von Angriffen. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse). Speicherdauer: max. 14 Tage, danach automatische Löschung.

4. Kontaktformulare

Auf dieser Webseite werden Formulare angeboten (Bestandsbewertung, Fachdokumente, Käuferpool, Terminanfrage). Bei Absendung verarbeiten wir die von Ihnen eingegebenen Daten (Name, E-Mail, Telefon, Region, Bestandsangaben, Nachricht) zur Bearbeitung Ihrer Anfrage.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung über Checkbox) und Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Anbahnung eines Vertragsverhältnisses). Übermittlung: SSL-/TLS-verschlüsselt. Speicherdauer: bis zur abschließenden Bearbeitung Ihrer Anfrage; gesetzliche Aufbewahrungspflichten bleiben unberührt. Empfänger: Mitarbeiter der NWF Finanz Consulting GmbH & Co. KG; keine Weitergabe an Dritte ohne Ihre Zustimmung.

5. Externe Dienste (öffnen erst nach Klick)

Wir binden externe Dienste nicht automatisch ein. Erst wenn Sie auf einen der folgenden Links klicken, werden Daten an den jeweiligen Anbieter übertragen:

Diese Anbieter verarbeiten Daten ggf. in Drittländern (USA). Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung durch Ihren Klick) und EU-Standardvertragsklauseln.

6. Ihre Rechte

Sie haben das Recht auf:

  • Auskunft (Art. 15 DSGVO)
  • Berichtigung (Art. 16 DSGVO)
  • Löschung (Art. 17 DSGVO)
  • Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO)
  • Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO)
  • Widerspruch (Art. 21 DSGVO)
  • Widerruf erteilter Einwilligungen mit Wirkung für die Zukunft (Art. 7 Abs. 3 DSGVO)
  • Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde (Art. 77 DSGVO) – zuständig: Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen, Prinzenstraße 5, 30159 Hannover

Anfragen richten Sie bitte formlos per E-Mail an info@nwf-os.de.

7. Datensicherheit

Die Webseite wird ausschließlich über HTTPS ausgeliefert (SSL/TLS-Verschlüsselung). Alle Formularübermittlungen sind verschlüsselt.

8. Stand & Änderungen

Stand dieser Erklärung: Mai 2026. Bei wesentlichen Änderungen aktualisieren wir diese Erklärung. Die jeweils aktuelle Fassung ist unter makler-zukunft.de/#datenschutz abrufbar.