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Kosten & Transparenz

Was kostet ein Nachfolgeberater für den Maklerbestand?

10 Min. Lesezeit · Von Ramon Heinze · Stand: Juli 2026

Es ist die naheliegendste Frage überhaupt — und zugleich die, auf die Sie auf den Websites der meisten Nachfolgeberater und Bestandsvermittler keine Antwort finden: Was kostet das eigentlich? „Angemessenes Honorar“, „Erfolgshonorar auf Anfrage“, „sprechen Sie uns an“ — mehr steht dort selten. Wir finden: Wer Ihnen beim wichtigsten Geschäft Ihres Berufslebens helfen will, sollte beim Preis nicht drucksen.

Dieser Artikel erklärt die marktüblichen Kostenmodelle, zeigt die Fallstricke im Kleingedruckten — und legt unser eigenes Modell offen.

Die drei marktüblichen Kostenmodelle

Erfolgsprovision
Das häufigste Modell
Ein Prozentsatz des Kaufpreises, fällig bei Abschluss. Die Sätze variieren im Markt erheblich und hängen von Bestandsgröße und Leistungsumfang ab. Entscheidend: Wer zahlt — Verkäufer, Käufer oder beide?
Fest-/Gutachtenhonorar
Für Bewertung & Analyse
Feste Honorare für Wertgutachten oder Verkaufsfähigkeits-Analysen, je nach Umfang typischerweise im vierstelligen Bereich — unabhängig davon, ob es später zum Verkauf kommt.
Retainer
Laufende Begleitung
Monatliche Pauschalen für Prozessbegleitung, teils mit Anrechnung auf eine spätere Erfolgsprovision. Verbreitet bei größeren Transaktionen und M&A-Boutiquen.

In der Praxis kombinieren viele Anbieter mehrere Bausteine — etwa ein Einstiegshonorar für die Bewertung plus Erfolgsprovision beim Verkauf. Nichts davon ist per se unseriös. Unseriös wird es erst, wenn die Kosten verschleiert werden oder Klauseln im Kleingedruckten die Spielregeln verschieben.

Die vier Fallstricke im Kleingedruckten

  • Mindesthonorare: Einige Verträge sehen ein Honorar auch dann vor, wenn kein Verkauf zustande kommt — das kehrt das Erfolgsprinzip um.
  • Exklusivbindung mit Nachwirkung: Lange Alleinauftrags-Laufzeiten plus Klauseln, nach denen die Provision auch fällig wird, wenn Sie selbst einen Käufer finden — oder wenn ein Abschluss erst Monate nach Mandatsende zustande kommt.
  • Aufwandspauschalen: Separate Rechnungen für Exposé, Datenraum, Inserate oder „Marketingpaket“, die unabhängig vom Erfolg anfallen.
  • Doppeltätigkeit: Der Vermittler kassiert von beiden Seiten — legitim, wenn es offengelegt wird; problematisch, wenn nicht. Fragen Sie ausdrücklich danach.

Sonderfall Wertgutachten: Wann es sich lohnt — und wann nicht

Ein formelles Sachverständigen-Gutachten braucht es vor allem dann, wenn der Wert gerichtsfest sein muss: bei Erbauseinandersetzungen, im Zugewinnausgleich, bei gesellschaftsrechtlichen Streitigkeiten oder gegenüber dem Finanzamt. Für den Verkaufsprozess selbst genügt in aller Regel eine methodisch saubere Marktbewertung — denn den endgültigen Preis bestimmt ohnehin der Markt aus qualifizierten Käufern, nicht das Papier. Wer Ihnen für den Standard-Verkaufsfall zuerst ein teures Gutachten verkauft, verdient am Gutachten — nicht an Ihrem Verkaufserfolg.

Unser Modell: 0 € für Verkäufer — und warum das funktioniert

Bei MaklerZukunft ist die gesamte Begleitung für Verkäufer vollständig kostenfrei: Erstgespräch, Bewertung nach dem 3-Säulen-Modell, Aufbereitung, anonymisierte Käufersuche, Verhandlungsbegleitung bis zur Unterschrift. Kein Mindesthonorar, keine Aufwandspauschale, keine Rechnung, wenn kein Abschluss zustande kommt.

Verdient wird ausschließlich erfolgsbasiert auf Käuferseite: Der Käufer zahlt nach unterschriebenem Kaufvertrag eine marktübliche Provision — das legen wir beiden Seiten von Beginn an offen. Dieses Modell funktioniert, weil qualifizierte Käufer für geprüfte, sauber aufbereitete Bestände gern zahlen: Es erspart ihnen monatelange eigene Suche und böse Überraschungen in der Due Diligence. Und es hat einen für Sie angenehmen Nebeneffekt: Unser Anreiz ist ein tatsächlich zustande kommender, tragfähiger Abschluss — nicht ein schnelles Honorar vorab.

Fair ist: Auch unser Modell hat eine Grenze, die Sie kennen sollten — da der Käufer die Provision trägt, kalkuliert er sie wirtschaftlich in sein Gesamtbudget ein. Das gilt allerdings für jede Vermittlungskonstellation, unabhängig davon, auf welcher Seite die Provision formal hängt. Entscheidend bleibt der Nettoerlös, der bei Ihnen ankommt — und der steigt vor allem durch gute Vorbereitung und mehrere qualifizierte Interessenten.

Diese 7 Fragen sollten Sie jedem Nachfolgeberater stellen

  • Was kostet mich Ihre Begleitung — vollständig, schriftlich, vor Mandatserteilung?
  • Wer zahlt Ihre Provision: ich, der Käufer oder beide Seiten?
  • Was wird fällig, wenn kein Verkauf zustande kommt?
  • Wie lange bin ich exklusiv gebunden — und was gilt, wenn ich selbst einen Käufer finde?
  • Gibt es Aufwandspauschalen für Exposé, Datenraum oder Inserate?
  • Wie viele vergleichbare Bestandsübergaben haben Sie in den letzten zwei Jahren begleitet?
  • Wie stellen Sie Diskretion sicher — wer erfährt wann von meinem Verkaufsvorhaben?

Ein seriöser Berater beantwortet alle sieben Fragen ohne Zögern und schriftlich. Ausweichende Antworten auf die ersten fünf sind ein Warnsignal — bei der letzten trennt sich zusätzlich die Spreu vom Weizen, denn Diskretion ist beim Bestandsverkauf keine Nettigkeit, sondern Werterhalt.

Häufige Fragen zu den Kosten

Was kostet ein Nachfolgeberater für den Bestandsverkauf?
Marktüblich sind Erfolgsprovisionen (Prozentsatz des Kaufpreises), feste Gutachten- oder Beratungshonorare und laufende Retainer — oft kombiniert und selten öffentlich beziffert. Bei MaklerZukunft: für Verkäufer 0 €, wir arbeiten rein erfolgsbasiert auf Käuferseite.
Wer zahlt die Provision — Käufer oder Verkäufer?
Je nach Anbieter der Verkäufer, der Käufer oder beide. Fragen Sie vor der Mandatierung ausdrücklich nach — inklusive Offenlegung einer eventuellen Doppeltätigkeit. Bei uns zahlt ausschließlich der Käufer nach erfolgreichem Abschluss.
Was kostet ein Wertgutachten?
Formelle Sachverständigen-Gutachten liegen je nach Umfang typischerweise im vierstelligen Bereich. Nötig sind sie vor allem für gerichtsfeste Anlässe (Erbe, Scheidung, Gesellschafterstreit). Für den Verkauf genügt meist eine fundierte Marktbewertung — bei uns kostenfrei.
Sind kostenlose Bewertungen seriös?
Ja, wenn Methodik und Geschäftsmodell transparent sind. Vorsicht bei Lockvogel-Bewertungen, die nur ein Exklusivmandat anbahnen sollen, und bei Bewertern, die selbst als Käufer auftreten.
Welche versteckten Kosten gibt es?
Die vier Klassiker: Mindesthonorare trotz geplatztem Verkauf, nachwirkende Exklusivklauseln, Aufwandspauschalen und nicht offengelegte Doppelprovisionen. Alles vor der Unterschrift schriftlich klären.
Rechnen Sie uns nach

Erstgespräch, Bewertung, Käufersuche, Verhandlungsbegleitung — für Verkäufer vollständig kostenfrei, rein erfolgsbasiert auf Käuferseite. Das sagen wir nicht nur, das steht hier schwarz auf weiß.

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Von Ramon Heinze · MaklerZukunft · Bestand kostenfrei bewerten